Geld kann Glück kaufen
Das alte Sprichwort beharrt darauf, dass es das nicht kann, doch die Forschung verkompliziert das Bild immer wieder. Macht uns mehr Geld wirklich glücklicher? Hier sind die Argumente.
Argumente dafür
- Geld nimmt den akuten Stress der Armut — unsichere Wohnung, Nahrung und Gesundheitsversorgung —, der einer der größten Belastungen für das Wohlbefinden ist.
- Einkommen kauft Zeit und Freiheit: Aufgaben auslagern, kürzere Pendelwege und die Wahl, wie man seine Tage verbringt.
- Für Erlebnisse und für andere Menschen ausgegeben, erzeugt Geld in Studie um Studie verlässlich anhaltende Zufriedenheit.
- Höherverdiener berichten im Schnitt von größerer Lebenszufriedenheit, und neuere Forschung findet, dass Glück bei vielen mit dem Einkommen weiter steigen kann.
Argumente dagegen
- Jenseits eines komfortablen Niveaus fügt zusätzliches Einkommen wenig Alltagsglück hinzu, weil die Erwartungen mitsteigen (das hedonistische Laufband).
- Das Streben nach Geld kann Beziehungen, Gesundheit und Muße verdrängen — das, was am stärksten mit einem guten Leben verbunden ist.
- Vergleich ist relativ: Sich hinter wohlhabenderen Gleichaltrigen zu fühlen, kann das Glück untergraben, egal wie hoch der absolute Betrag ist.
- Sinn, Zweck und Verbundenheit tragen dauerhaftes Wohlbefinden, und keines davon ist käuflich.
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