Kernenergie ist unverzichtbar im Kampf gegen den Klimawandel
Während Länder um Emissionssenkungen ringen, spaltet die Kernkraft selbst Klimaschützer. Ist sie ein nötiges Werkzeug oder eine teure Ablenkung? Hier ist die Debatte.
Argumente dafür
- Kernkraftwerke erzeugen große Mengen Strom mit nahezu keinen CO₂-Emissionen und laufen rund um die Uhr, unabhängig vom Wetter.
- Sie liefern stabile Grundlast, die schwankende Solar- und Windkraft ergänzt und den Bedarf an fossiler Absicherung senkt.
- Moderne Designs haben eine starke Sicherheitsbilanz, und die Todesrate der Kernkraft pro Energieeinheit über die Lebensdauer gehört zu den niedrigsten.
- Ein kleiner Flächenbedarf und hohe Energiedichte bedeuten viel saubere Energie aus sehr wenig Land und Brennstoff.
Argumente dagegen
- Neue Anlagen sind außerordentlich teuer und langsam zu bauen, oft jahrelang verspätet und über Budget, während günstigere Erneuerbare schnell zugebaut werden.
- Für langlebigen radioaktiven Abfall gibt es noch keine breit akzeptierte dauerhafte Entsorgungslösung.
- Seltene, aber katastrophale Unfälle tragen Folgen und öffentliche Angst, die andere Quellen nicht haben.
- Für Kernkraft eingesetztes Geld und Zeit könnten wohl schneller dekarbonisieren, würden sie in Wind, Solar, Speicher und Netze investiert.
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