Selbstfahrende Autos werden sicherer sein als menschliche Fahrer
Autonome Fahrzeuge versprechen, die enorme Zahl der Verkehrstoten zu senken, doch aufsehenerregende Fehler nähren Zweifel. Werden sie wirklich sicherer sein? Die Argumente beider Seiten.
Argumente dafür
- Die meisten Unfälle entstehen durch menschliches Versagen — Ablenkung, Müdigkeit, Rasen, Beeinträchtigung —, das Maschinen nicht erleiden.
- Sensoren sehen in alle Richtungen zugleich, blinzeln nie und reagieren schneller als jeder Mensch.
- Jedes Fahrzeug kann aus den Daten der gesamten Flotte lernen, sodass Verbesserungen allen Autos zugleich zugutekommen.
- Erste großflächige Einsätze melden in ihren Betriebszonen bereits geringere Unfallraten pro Meile als menschliche Vergleichswerte.
Argumente dagegen
- Heutige Systeme kämpfen noch mit seltenen, ungewöhnlichen „Grenzfällen“, die ein Mensch intuitiv bewältigen würde.
- Software kann auf neuartige Weise versagen, und Hacking oder Sensor-Spoofing bringen völlig neue Risiken.
- Mischverkehr aus Robotern und Menschen erzeugt während des langen Übergangs unvorhersehbare Interaktionen.
- Wer haftet — und wie sich ein Auto in ausweglosen Lagen verhalten soll — bleibt ungelöst.
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